Während die Bundesregierung erzählt, Uran sei eine heimische Ressource, wird dem Bürger die Wahrheit vorenthalten

Deutschland ist beim Uran zu 100% importabhängig und dies zunehmend von prekären Ländern.

Auf dem Weltmarkt für Uran hat ist im Jahr 2009 Kasachstan – welches eng verzahnt mit Russland kooperiert – zum weltgrößten Uranlieferanten aufgestiegen. Bereits 2008 exportiert das Land das meiste Uran auf den Weltmarkt, 2009 ist es mit voraussichtlich 14.000 tU endgültig das mit Abstand größte Uranförderland der Welt.

Exakte Zahlen zu Deutschlands Uranversorgung werden nicht vom BMWI veröffentlicht, – aus gutem Grund:

die Abhängigkeit von undemokratischen Ländern wächst täglich. Genaue Angaben findet man nur für die EU-27 bei EURATOM:

im Jahr 2007 ist Russland bereits der größte Uranlieferant an die EU 27 – ein guter Teil dieses Urans kommt wahrscheinlich aus Kasachstan und ggf. auch Usbekistan und der Ukraine.

da Russland selbst nur gerade so viel Uran fördert, wie es in eigenen Atomkraftwerken verbraucht.

Klar ist, dass die EU und Deutschland, die selbst weniger als 3% des Eigenbedarfes decken durch eigene Förderung zu über 90% ihr Uran auf dem Weltmarkt einkaufen müssen und vom Geschehen auf dem Weltmarkt abhängig sind.

Die Welt-Atomstromproduktion ist abhängig von undemokratischen prekären Ländern.

Und auch ein Drittel der Konversions- und Anreicherungskapazitäten stehen in Russland.

Die Auskünfte der Bundesregierung auf die große Anfrage der Grünen zur Energieaußenpolitik müssen wie Spott und Hohn klingen. Auf die Frage, wie die Bundesregierung dazu kommt auf der Homepage des Bundeswirtschaftsminsteriums Uran als einheimische Energieressource zu deklarieren, wird geantwortet:

„Alles Uran, das in Deutschland benötigt wird, kommt aus dem Ausland.“

Die Weiterverarbeitung in Deutschland mache es zu einer einheimischen Ressource.

Wird der Bürger für dumm verkauft? Eine zu 100% importierte Ressource soll einheimisch sein?

Ist Deutschland eine Bananenrepublik, weil wir Bananen in Kisten packen und teuer verkaufen? Oder weil das Bundeswirtschaftsministerium zu Gunsten der Atomwirtschaft den Bürger täuscht?

Die Lagerfähigkeit des Urans mache uns zudem für viele Jahre importunabhängig. Wahr ist hingegen, dass die Industrie Brennstäbe mit ‚delivery on demand‘ nur für ca. ein viertel Jahr im voraus lagert und es keine staatlichen Uranreserven in Deutschland gibt.

Atomstrom mach Deutschland importabhängig – von politisch kritsichen Ländern.


Grafik: Astrid Schneider / Datenquelle: EURATOM Supply Agency Jahresbericht 2007

Deutschland ist beim Uran zu 100% importabhängig und dies zunehmend von prekären Ländern.

Auf dem Weltmarkt für Uran hat ist im Jahr 2009 Kasachstan – welches eng verzahnt mit Russland kooperiert – zum weltgrößten Uranlieferanten aufgestiegen. Bereits 2008 exportiert das Land das meiste Uran auf den Weltmarkt, 2009 ist es mit voraussichtlich 14.000 tU endgültig das mit Abstand größte Uranförderland der Welt.

Exakte Zahlen zu Deutschlands Uranversorgung werden nicht vom BMWI veröffentlicht, – aus gutem Grund:

die Abhängigkeit von undemokratischen Ländern wächst täglich. Genaue Angaben findet man nur für die EU-27 bei EURATOM:
im Jahr 2007 ist Russland bereits der größte Uranlieferant an die EU 27 – ein guter Teil dieses Urans kommt wahrscheinlich aus Kasachstan und ggf. auch Usbekistan und der Ukraine.
da Russland selbst nur gerade so viel Uran fördert, wie es in eigenen Atomkraftwerken verbraucht.
Klar ist, dass die EU und Deutschland, die selbst weniger als 3% des Eigenbedarfes decken durch eigene Förderung zu über 90% ihr Uran auf dem Weltmarkt einkaufen müssen und vom Geschehen auf dem Weltmarkt abhängig sind.

Die Welt-Atomstromproduktion ist abhängig von undemokratischen prekären Ländern.

Und auch ein Drittel der Konversions- und Anreicherungskapazitäten stehen in Russland.

Die Auskünfte der Bundesregierung auf die große Anfrage der Grünen zur Energieaußenpolitik müssen wie Spott und Hohn klingen. Auf die Frage, wie die Bundesregierung dazu kommt auf der Homepage des Bundeswirtschaftsminsteriums Uran als einheimische Energieressource zu deklarieren, wird geantwortet:

„Alles Uran, das in Deutschland benötigt wird, kommt aus dem Ausland.“
Die Weiterverarbeitung in Deutschland mache es zu einer einheimischen Ressource.
Wird der Bürger für dumm verkauft? Eine zu 100% importierte Ressource soll einheimisch sein?

Ist Deutschland eine Bananenrepublik, weil wir Bananen in Kisten packen und teuer verkaufen? Oder weil das Bundeswirtschaftsministerium zu Gunsten der Atomwirtschaft den Bürger täuscht?

Die Lagerfähigkeit des Urans mache uns zudem für viele Jahre importunabhängig. Wahr ist hingegen, dass die Industrie Brennstäbe mit ‚delivery on demand‘ nur für ca. ein viertel Jahr im voraus lagert und es keine staatlichen Uranreserven in Deutschland gibt.

Atomstrom mach Deutschland importabhängig – von politisch kritsichen Ländern.

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