das Gutachten des Öko-Instituts zum geplanten Uran-Abbau in Namibia

das die BAG Energie gemeinsam mit anderen Finanziers in Auftrag gegeben hat.

Die Lektüre des Gutachtens, das ich anhefte, ist sehr aufschlussreich. Das Öko-Instutut hat deutliche Unzulänglichkeiten in der Planung des Abbaus aufgedeckt:

  • Die Strahlenbelastung wird um etwa das 10fache unterschaetzt
  • Es gibt kein zufriedenstellendes Konzept im Umgang mit den „tailings“ (Abfälle und riesige belastete Reststoffmengen des Abbaus)
  • Die Inanspruchnahme von Wasser ist in dieser ariden Region sehr hoch.
  • Schwerwiegende Veränderungen des Grundwassers ( hoher Alkali-Gehalt, Belastungen durch Uran-Rest) koennen nicht ausgeschlossen werden. Das Gutachten musste unter erschwerten Bedingungen erstellt werden, da das verantwortliche Ministerium eine Einsicht in die folgte Genehmigung und ihre Auflagen nicht zuliess.Wir hoffen und erwarten, dass das Gutachten in Namibia, über die Aktivitäten der dortigen Umweltorganisation „Earthlife“, eine kritische Debatte ausloesen wird. Auch die BAG sollte da im Rahmen der internationalen Umweltzusammenarbeit am Ball bleiben. Schliesslich liegen die Gruende fuer den geplanten Uran-Abbau in einer international steigenden Nachfrage nach Uran, also der Fortsetuzung der Atomwirtschaft. Damit steigen die Uran-Preise und werden neue Abbau-Gebiete wie in Namibia lukrativ.

Hartwig Berger

das Gutachten

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